Franz ist inzwischen in Berlin und hat seine Lehre begonnen. In Sarkau sitzt seine Mutter Käthe allein im Haus und schreibt ihm zurück.
Sie freut sich, dass er gesund ist und sich beim Meister gut hält. Gleichzeitig versucht sie, ihn davon abzuhalten, ihr Geld zu schicken. Franz soll zuerst für sich selbst sorgen, Schuhe, Hemden und etwas Warmes zu essen haben.
Zwischen den nüchternen Zeilen wird deutlich, wie sehr ihr der Sohn fehlt. Käthe will nicht, dass Franz glaubt, sie säße in Sarkau und weine. Doch manchmal, wenn draußen Schritte zu hören sind, horcht sie noch immer auf.
Der Brief stammt aus „Vergangene Leben – Eine Ausstellung“ und gehört zu den Dokumenten, durch die die Geschichte von Franz und seiner Familie weitererzählt wird.
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