Viele Leser fragen mich, wie viel Wahrheit in meinen Romanen steckt.
Die Antwort ist nicht einfach.
Renda ist kein autobiografisches Werk im klassischen Sinn. Und doch erzählen die Bände 1 bis 5 im Kern meine eigene Geschichte. Erlebtes und Erfundenes gehen dabei untrennbar ineinander über.
Manche Figuren haben reale Vorbilder. Andere setzen sich aus den Eigenschaften mehrerer Menschen zusammen. Einige Orte existieren wirklich, andere habe ich verändert oder neu erschaffen. Und manches ist tatsächlich genau so geschehen, wie ich es beschrieben habe.
Eine Ausnahme bildet Renda 5 – Schatten über Berlin. Dieser Band ist kein autobiografischer Roman, sondern ein Thriller. Er entstand aus Fragen, die mich seit vielen Jahren beschäftigen. Ausgangspunkt war unter anderem die Tatsache, dass eine über mich angelegte Stasi-Akte, die mit meiner Heirat begann und kurz nach der Geburt unseres Sohnes vernichtet wurde, heute nicht mehr existiert.
Viele Zusammenhänge werden sich vermutlich niemals vollständig aufklären lassen. Deshalb erzählt dieser Roman nicht, was ich beweisen kann, sondern was ich mir aufgrund verschiedener Umstände vorgestellt habe. Er ist keine Behauptung über reale Personen, sondern eine literarische Auseinandersetzung mit offenen Fragen, die mich bis heute begleiten.
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