
Der unberührte Schnee knirscht unter den Reifen, als Robert langsam weiterfährt und die ersten Spuren hinterlässt. Die Sonne des frühen Tages schickt ihre Strahlen über den See und lässt den Blick zum Haus wie ein Zauberbild erstrahlen. Ganz langsam fährt er weiter, bis er den Schuppen erkennt, der in gutem Zustand zu sein scheint. Er bleibt stehen, stellt den Motor ab, zieht den Zündschlüssel, öffnet die Autotür, steigt aus und sieht sich erstaunt um.
Die Luft ist für Ende November klirrend kalt, und er wickelt sich den Schal fester um den Hals. Doch er ist in einem Zauberland angekommen: Völlig unberührt zeigt sich die Natur, die Äste der Bäume biegen sich unter der Last des Schnees und ächzen bei jedem Windstoß. Nach einer Weile wandert Robert zurück zum Steg, hockt sich hin und wärmt seine kalten Hände mit dem Atem. So sitzt er eine Zeit lang dort und lässt die Gedanken treiben. Er fühlt Glück, wieder hier sein zu dürfen, aber auch eine leise Angst, was heute passieren könnte. Ein Motorengeräusch reißt ihn aus der Starre.